ARCHIV DES NICHTS

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Presse

Presseartikel 2008

„…Und (Günter) Wallraff ist angetan „sehr beeindruckt“. Im „Büro für nichts und mehr“ von Stephan US aus Münster will er länger verweilen. Die Idee vom Nichts fasziniert Wallraff. Die Demonstration für Nichts, das Archiv des Nichts, Karten für Nichts, Bauchpinsel…Es ist eine ungewöhnliche Aktion, auf die die Hotelgäste mit Interesse reagieren würden, erzählt Us dem Schirmherren stolz auf die Nichtigkeiten, die er nach Gera mitgebracht hat….“
Petra Lowe, Ost Thüringische Zeitung
10.10.2008

„….Um die Ecke hingegen forderte eine Installation des Münsteraners Stephan Us (Abb. 14), sich mit einem weißen Trageschild vor dem Kopf im Öffentlichen Raum fotografieren zu lassen und das Bild an sein Archiv des Nichts zu schicken, wo es dann zusammen mit diversen Bearbeitungen des Themas aufbewahrt wird. Erstmals hatte der Künstler 2007 auf einer Biennale in Thessaloniki zum Demonstrieren für Nichts aufgerufen, wo Demos ganz im Gegensatz zu Leipzig nicht nur auf symbolischer Ebene laufen können…..“
Magdalene Schlenker, art move ment – Internetmagazin, 2008

„…Nicht gezwungenermaßen hochphilosophisch, physikalisch oder literarisch, sondern global und stets mit reichlich Schalk im Nacken. Dazu hat er ein „Archiv des Nichts“ gegründet. Mit Erfolg…..“
Peter Sauer, Münstersche Zeitung – Feuilleton, 06.09.2008

„…Aus der ganzen Welt werden dem Künstler Gegenstände, Texte und Ideen zugesandt, füllen langsam die Regale, „von trivial bis hochphilosophisch“, wie Us erklärt. So reiht sich Nietzsche neben Hollywood-Filmen ein, liegt Dagobert Ducks Versuch, das Nichts mit Gewinn an den Mann zu bringen, auf einer Diplomarbeit in Kunstgeschichte, steht neben der Kinderzeichung eines Nikolaus’ mit leerem Sack das Modell eines japanischen Kampfjets mit Namen „Zero“.…. Heute lebt Us von und mit einem Netzwerk, das sich mittlerweile um das Thema herum gesponnen hat. Bekommt hier Anregungen, regt dort gleichzeitig an: „Ich habe das Gefühl, dass die Menschen sich immer mehr mit dem Thema beschäftigen“, sagt der Künstler. „In der Überfülle der Gegenwart besteht eine Sehnsucht nach der Leere.“
Isabella Glogger, Westfälische Nachrichten – Kultur, 04.09.2008


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