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Presseartikel 2007

„….Was ist denn das hier? Das verstehe ich nicht“, sagt ein Arbeiter, der in den Laden gekommen ist. Draußen steht dran: „Büro für Nichts & mehr“. Drinnen sitzt Stephan US, ein Künstler aus Münster, und freut sich über solche Reaktionen. So kommen sie ins Gespräch.
Alles, was er gerade in Hoyerswerda zeigt, dreht sich ums Nichts. Oder um Leere, Stille, Null, Abwesenheit. Im Regal sind Bücher wie „Die vollkommene Leere“ von Lem, Schallplatten mit der Aufschrift „Nichts“, eine Tüte mit zerschredderten Geldscheinen, ein Orden „Für nichts und wieder nichts“.
Irgendwann muss hier jeder schmunzeln. Aber bald offenbart sich der tiefere Sinn. Zum Beispiel, wenn es um Leere geht. Wie die in Hoyerswerda, wenn Blöcke abgerissen werden. „Da verschwinden ganz viele Erinnerungen“, sagt Stephan US. Gleichzeitig sei das eine Chance, meint er. „Es provoziert neue Chancen heraus. Die gilt es zu nutzen.“ Ein Hoyerswerdaer brachte einen Brief. Das Büro habe ihn nachdenklich gemacht, bis hin zur Frage, wohin sich die Stadt entwickeln werde. „Eine Provokation, vielleicht das Beste gegen unsere 'Lethargie'?“, meint der Schreiber….“
Silvia Stengel, Sächsische Zeitung, 14.10.2007

„“Ich bin hier“, versichert Stephan US – allerdings nur schriftlich. Über einen Monitor in der „Black Box“ des Cuba Cultur laufen englische Sätze. Sie begrüßen das Publikum zur Premiere der Performance „absence 3“ und stürzen sich nach und nach in die Tiefen philosophischer Fragen….. US' neue Arbeit fasziniert nicht nur durch die Fragen, die sie aufwirft. Langsam entwickelt sich darüber hinaus ein Spannungsbogen wie in einem Krimi, der sich Stück für Stück aufklärt.“

Heiko Ostendorf, Münstersche Zeitung Feuilleton, 26.06.2007

„….Stephan US ist für sein „Archiv des Nichts“ bekannt. Er bekommt die Chance, sich selbst auszuradieren: Sein Konterfei, prismenartig aufgesplittert vom Profil bis zur Frontalansicht, verschwindet, löst sich in Nichts auf…..“
Ingrid Fisch, Die Glocke – Blick nach Münster, 30. 01.2007

„….. Das Bild des münsterschen Künstlers Stephan US ist bereits so zerfranst, dass nichts mehr zu erkennen ist. Wer beherrscht hier wen?.....“
Manuel Jennen, Münstersche Zeitung – Kultur, 27.01.2007


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