ARCHIV DES NICHTS

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Presse

Presseartikel 2004

„Stephan US ist seit langer Zeit einer der kreativsten und bekanntesten Künstler in Münsters freier Szene. In den vergangenen Monaten sorgte er für besonderes Aufsehen mit seinem Projekt „Zero“- Aktionen in der Innenstadt rund um das Thema „Nichts“.....“
Interview mit Manuel Jennen, Münstersche Zeitung, 11.12.2004

„.... Wie lange benötigt ein Mann, um 100 Ein-Euro-Münzen los zu werden? Zehn Sekunden? Eine Minute? Falsch: 19,5 Stunden. Das ist das Ergebnis des münsterschen „Nichts“-Forschers Stephan US......Der Video-Film zeigt Stephan US, in eben dieser absurden Situation: Der Mann rennt wie ein Blöder mit seiner Münze von Passant zu Passant, und keiner will seinen Euro haben! Stimmt es also: „Das Geld ist nichts mehr wert? Oder hängen die Menschen derart an ihrem Nichts, dass sie es selbst für Geld nicht hergeben wollen?“.......“
Gerhard Heinrich Kock, Westfälische Nachrichten – Feuilleton, 13.11.2004

„.....Das „Nichts“ oder „Leere“ in unserer eher spaß- und konsumorientierten Gesellschaft ein tendenziell angstbesetzter Zustand ist oder ratlos macht, ist für US die Ausgangssituation seiner Beschäftigung mit dem Thema. Und eine bei sich selbst erkannte eher trügerische Gewissheit um diese Begriffe hat ihn immer weiter zur Erforschung angeregt.......“
Esther Horn, Münstersche Zeitung – Kultur, 1207.2004

„Die Polizei war ratlos. „Wofür wollen Sie demonstrieren?“ „Für nichts.“ „Dann steht also „Nichts“ auf ihren Spruchbändern?“ „Nein, nicht einmal das, auf denen steht nichts.“ Zwei Tage lang prüfte die Polizeibehörde ergebnislos...... Doch Stephan US ist ein findiger Künstler. Er meldete das Ganze als „Umzug in Form einer Demonstration“ an.....
Lukas Speckmann, Westfälische Nachrichten – Feuilleton, 12.07.2004

„Der Philosoph Martin Heidegger formulierte die Frage aller Fragen: „Warum ist überhaupt Seiendes und nicht vielmehr Nichts?“ Was wäre, wenn es das Weltall nicht gäbe? Man darf nicht lange darüber nachdenken, sonst dreht sich das Gehirn. Das Nichts ist einfach unvorstellbar. Noch. Stephan US will das ändern.......“
Manuel Jennen, Münstersche Zeitung – Kultur, 10.07.2004


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